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Druidische Lehren und WYDA

Bevor das Christentum sich in Europa ausbreitete gab es auch bei uns in Europa vielfältige Ausprägungen von Naturreligionen. In den alten griechischen, germanischen, römischen und keltischen Göttersagen kann man einen tiefen Bezug zwischen Gottheit und Natur feststellen.

Viele unserer Bräuche und Rituale fußen auf diese alten Religionen und in einer gewissen Weise sind sie heute noch so lebendig wie anno dazumal. Mit einem Unterschied, die Leute wissen nicht was sie da tun. Wer kann mit Sicherheit ausschließen, dass das Schuhplatteln nicht auf einen alten Keltischer Fruchtbarkeitstanz beruht, in dem die Männer durch das rhythmische schnelle Schlagen „Feuerenergie“ erzeugten und die Frauen in ihren Drehungen (erinnern sie nicht an die sufistischen Derwische) empfangende Erdenergie zur Verfügung stellten.

Es gibt auch heute noch bei den Jägern Lieder, die geblasen werden, um ein spezielles Tier zu rufen. Natürlich ohne dass vielen klar ist, dass diesen alten Traditionen einmal ein Sinn inne hatten. Doch im Herzen fühlt der Jäger heute vielleicht die selbe Dankbarkeit und Verbindung zu dem Tier wie der Jäger vor zwölfhundert Jahren, der mit klaren Bewusstsein Lieder oder Melodien sang oder spielte um das Tier zu ehren oder sich bei der Spezies - wie im indianischen Schamanismus - für das Opfer zu bedanken.

Auch sind in unserem Kulturgut noch Fragmente von Heilungswegen erhalten. Wyda ist eine Lehre aus dem Druidischen, die ähnlich wie Yoga aus sanften ganzheitlichen Körperübungen besteht und in eine umfassende Lebensphilosophie eingebettet ist.

Mit Hilfe der Übungen entsteht ein klares Bewusstsein für den eigenen Körper. Doch hört es hier nicht auf. Es bezieht in den Übungen die Umwelt mit ein. So entsteht eine feine Wahrnehmung der Umgebung, die sowohl die Natur als auch alles von Menschen Geschaffene betrifft.

Wenn es regelmässig praktiziert wird, werden innerliche Blockaden zu den Dingen abgebaut und es erleichtert im Hier und Jetzt anzukommen.

Ein zentraler Faktor der Übungen ist die Einteilung in die drei Energiefelder:

  • dem Vitalfeld dem pysischen, körperlichen Aspekt

  • das Emotionalfeld für die Stimmung und Gefühle verantwortlich.

  • dem Mentalfeld für den Verstand und den Geist

Ziel der Übungen ist es die drei Felder zu stärken und zu harmonisieren. Dies wirkt sich sowohl auf den Körper als auch die Psyche aus. Die Kelten benutzten sie zur Aufrechterhaltung und Erlangung von körperlicher und geistiger Gesundheit. Ebenso zur Förderung der Konzentration und des Durchhaltevermögens.
 

Neben den Übungen mit den Drei Feldern gibt es noch Tierübungen. Des weiteren wird in den Übungen getönt. Am besten praktiziert man Wyda im Freien, doch es ist auch in der Wohnung wirkungsvoll. Man kann Elemente wie Steine, Pflanzen usw im Übungsraum in bestimmten Mustern aufstellen um die Wirkung der Übungen zu verstärken.

Wenn man es praktiziert erzeugt es ein Gefühl des Dejavu, so als ob etwas Vertrautes in einen Raum tritt.